Workshop Gender and Media

Thema: Geschlechterstereotypen, Werbung

Ziel: Sensibilisierung für die Darstellung geschlechterspezifischer Klischees in den Medien

Zeit:  90 Minuten

Pädagogische Ziele:

  • Sensibilisierung gegen einseitige Darstellung von geschlechterspezifischen Klischees
  • Sensibilisierung für die Anerkennung anderer sexueller Orientierung
  • Reflexion der eigenen Geschlechterstereotypen
  • Ausbildung medienanalytischer Kompetenzen

Gruppengröße: 10-25 Kinder/Jugendliche

Anzahl der benötigten Projektmitarbeiter: 2

Equipment: Moderationskoffer, Beamer, Laptop, Internetzugang, Plakate, Computerraum der Schule mit mindestens 3 internetfähigen Rechnern

Vorbereitung: Es sollten die entsprechenden Werbespots an den zu benutzenden Rechnern bereits vor der Gruppenarbeit 2 in einem Fenster geöffnet worden sein. Auch auf dem Referenten Laptop, sollten Tabs mit den entsprechenden Videos bereits offen sein, damit die Präsentation der Ergebnisse zu den jeweiligen Spots schneller von statten geht.

Nachbereitungszeit:  keine

Download:
Ablaufplan Workshop „Gender and Media“


Der Workshop ist grundsätzlich für gemischte Gruppen (Jugendliche mit und ohne Förderschwerpunkt Lernen) konzipiert und erprobt. (!)

Zu Beginn des Workshops, sollen die Teilnehmer in einem Blitzlicht ganz frei Eigenschaft, Dinge, Tätigkeiten etc. nennen, die sie als „typisch männlich“ oder „typisch weiblich“ empfinden. Die Ergebnisse können parallel von der zweiten päd. Fachkraft an der Tafel/Pinnwand festgehalten werden.

In der folgenden Gruppenarbeit sollen diese Einschätzungen in Klischeeaussagen ausformuliert werden. Dabei sollen reine Jungs- und Mädchengruppen gebildet werden. Es bietet es sich an, dass mindestens eine weibliche Gruppe weibliche Klischees und eine männliche Klischees sammelt und umgekehrt. Besonders interessant ist in der anschließenden Diskussion herauszufinden, ob sich die Zuschreibungen für die Geschlechter vom jeweils anderen Geschlecht vom eigenen Geschlechterbild unterscheiden?

Die folgende Übung mit dem Clip „Der 7. Sinn – Frauen am Steuer“ dient dazu zwei Aspekte von Geschlechterbildern zu unterstreichen. Zum einen die Tatsache, dass sie grundsätzlich wandelbar sind und zum anderen, dass sie immer einem gesellschaftlich, sozialen Wandel unterliegen. Unser Frauenbild hat sich von 1975 bis heute stark verändert, oder doch nicht so sehr?

In der zweiten Gruppenübung geht es vor allem darum medienanalytisch zu arbeiten und die Darstellung der Geschlechterrollen in einzelnen Werbespots  mit den bereits analysierten gängigen Geschlechterbildern zu vergleichen. Darüber hinaus soll von den Teilnehmern erkannt werden, wie die Werbung mit bestimmten Geschlechterrollen bricht und zu welchem Zweck sie diese einsetzt.

Linkliste der Spots:
Werbespot Media Markt:
https://www.youtube.com/watch?v=Z3sv6aat4nU

Bachelorette Werbung:
https://www.youtube.com/watch?v=2WCwPklilsY

Dr. Oetker:
https://www.youtube.com/watch?v=D__vm0dRJsg&list=PL06353677F311AA6C

VW Touran:
https://www.youtube.com/watch?v=TRoPkUIvIxI

Super Ingo:
https://www.youtube.com/watch?v=iET8I0GX6YI

Ikea Werbung:
https://www.youtube.com/watch?v=oT4wUN7hU5g

In der folgenden Präsentationsrunde werden die Spots nochmals im Plenum angeschaut und die Gruppen stellen die angefertigten Plakate vor.
Der Abschluss-Clip „It’s a womans world“ soll die Einheit zum einen abrunden aber auch die Teilnehmer mit einem Schmunzeln entlassen. Er zeigt eine  mögliche Welt in der Männer und Frauen die Rollen getauscht haben.

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